Schach
„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“ - Garri Kasparow
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„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“ - Garri Kasparow
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„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“ - Garri Kasparow
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
Schach
„Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen." - Arthur Schopenhauer (Chimborasso = Berg in Südamerika.)
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„Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen." - Arthur Schopenhauer (Chimborasso = Berg in Südamerika.)
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„Im Schach ist es erst dann möglich, ein großer Meister zu werden, wenn man die eigenen Fehler und Mängel erkannt hat. Genau wie im Leben.“ - Alexander Aljechin
Schach
„Im Schach ist es erst dann möglich, ein großer Meister zu werden, wenn man die eigenen Fehler und Mängel erkannt hat. Genau wie im Leben.“ - Alexander Aljechin
Schach
„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow

Saison 2000/01   

Pech für die erste Mannschaft: Ausgerechnet nach dem Weggang von Spitzenspieler Holger Grund und dem Rückzug von Martin Schrepp in die zweite Mannschaft gerät man in die stärkste Badische Oberliga aller Zeiten! Alle anderen Vereine haben gewaltig aufgerüstet, und es sitzen mehr Titelträger an den Brettern als etwa in den zweiten Bundesligen Nord und Ost. Dennoch hält die Ladenburger Mannschaft sehr gut mit, nach drei Siegen gegen Untergrombach, Waldkirch und Bad Mergentheim erscheint sogar der Klassenerhalt möglich, der in einem dramatischen Finale in Heidelberg leider verspielt wird, da Ladenburg mit 3:5 unterliegt und noch von Kuppenheim überholt wird.

Obwohl die zweite Mannschaft endlich einmal ziemlich stark steht, macht eine Serie von 4:4-Ergebnissen jegliche Aufstiegshoffnungen zunichte. Am Ende lässt man die Saison austrudeln und landet auf einem sechsten Platz.

Eine chaotische Saison muss die dritte Mannschaft durchmachen, in der nur noch wenig Spielbereitschaft besteht. Das führt zu einem kampflosen 0:8 gegen Hockenheim II, zahlreichen kampflos abgegebenen Einzelpunkten und reichlich Bußgeldern, da mehrfach Spieler einfach sonntags nicht auftauchen, ohne abzusagen. Dass dennoch lange Zeit der Klassenerhalt drin ist, mag angesichts dieser Umstände überraschen; allerdings ist der Abstieg dann eben auch verdient.

Mitleidtragender dieser Misere ist natürlich auch die vierte Mannschaft, die immer wieder mit erschreckenden Besetzungen antreten muss. Bei den beiden entscheidenden Kämpfen gegen die späteren Absteiger wird dann allerdings voll aufgefahren und so noch der achte Platz gerettet. Allerdings zieht man sich nach der Saison ohnehin in die Kreisklasse B zurück, um eine neue Jugendmannschaft aufzubauen.

Die fünfte Mannschaft wird in der Kreisklasse C Letzter und in der kommenden Saison dann aufgelöst, da die Spieler in die vierte Mannschaft aufrücken müssen.

In diese schlechte Saison passt wohl auch, dass die Pokalmannschaft eine peinliche Niederlage gegen die Kreisklassenmannschaft aus Ilvesheim hinnehmen muss und es nur einen einzigen Einzelerfolg gibt: Der erst sechsjährige Tim Stemmler gewinnt die U8-Bezirksmeisterschaften und zeigt, dass es mit der Jugend wieder aufwärts geht.

Unser Altstadtfeststand zieht in den heutigen Standpunkt im Hof unseres Mitglieds Fritz Schäfer in der Kirchenstrasse um. Diese günstige Lage und das gemütliche Ambiente beschert uns einen kräftigen Gewinn und seitdem konstant gute Ergebnisse.

Saison 2001/02   

Eigentlich ist die erste Mannschaft als - noch dazu knapper - Oberligaabsteiger durchaus als Favorit in die Saison gestartet. Dann aber wirft ein 4:4 nach dem anderen jeden Aufstiegsplan über den Haufen. Am Ende landet man im nach einem energischen Schlussspurt noch auf Rang 4, aber ohne Kontakt zu den beiden Aufstiegsplätzen.

Nach zwei Auftaktsiegen scheinen für die zweite Mannschaft endlich einmal bessere Zeiten in der Landesliga anzubrechen, dann aber folgen sechs Spiele ohne Sieg, und erst am letzten Spieltag kann man durch einen 5,5:2,5-Sieg über den Tabellenletzten Mannheim 46 den achten Platz und damit den Klassenerhalt sichern.

Umgekehrt macht es die dritte Mannschaft, die erstmal einen ziemlich durchwachsenen Saisonstart produziert. Dann aber folgt eine Siegesserie, der bereits nach dem vorletzten Spieltag feststehende Wiederaufstieg in die Bereichsliga und die angenehme Erkenntnis, dass sich das Team nach der katastrophalen letzten Saison wieder gefangen hat.

Auch die "abgespeckte" vierte Mannschaft, diesmal fast eine reine Jugendmannschaft, macht ihre Sache trotz schlechtem Saisonstart mit 0:4 Punkten sehr gut. Am Ende steht ein überraschender dritter Platz und durch den Hemsbacher Rückzug aus der Landesliga ein nie für möglich gehaltener Wiederaufstieg!

Leider nicht allzuweit kommt die Pokalmannschaft, die im Viertelfinale mit 1:3 gegen Chaos Mannheim ausscheidet; dafür erreicht die U12-Mannschaft den Bezirkstitel und lässt von besseren Zeiten träumen.

Dieter Villing steigt bei den Senioren ein, er gewinnt gleich sein erstes Open in Schwäbisch Gmünd klar und holt auch viele weitere Erfolge. Beim Badischen Schachkongress steigt Roman Dabrowski ins Hauptturnier auf.

Saison 2002/03   

Schon wieder ist beim Ladenburger Flaggschiff, der ersten Mannschaft, reichlich Sand im Getriebe. Obwohl man als Mitfavorit in die Ligasaison gestartet ist, bringt gleich der erste Spieltag gegen Viernheim eine unerwartete 3,5:4,5-Niederlage und damit einen derartigen Dämpfer für die Motivation, dass Ladenburg die ganze Saison über im hinteren Mittelfeld herumkrebst, ein 4:4 nach dem anderen produziert und zwischenzeitlich in akuter Abstiegsgefahr ist, die erst am vorletzten Spieltag durch die günstige Abstiegssituation in der Oberliga (und ein enttäuschendes 4:4 gegen Weinheim) gebannt werden kann.

Wie üblich das ganze Spieljahr über in schweren Nöten ist auch die zweite Mannschaft in der Landesliga. Nach zwei Startniederlagen bringt eine gute Serie zwischenzeitlich sogar Platz 3, aber dann folgen noch einige Niederlagen, so dass erst am letzten Spieltag der Klassenerhalt sichergestellt werden kann und man sich sogar noch auf den sechsten Platz verbessert.

Die dritte Mannschaft steht fast das ganze Jahr über weit unten in der Tabelle, aber das "Finale" am letzten Spieltag um den zweiten Abstiegsplatz wird gegen den SC Lampertheim II überraschend hoch mit 6:2 gewonnen, so dass man sich doch noch in der Liga halten kann.

Absteigen muss dagegen anscheinend die vierte Mannschaft, die, mehr oder weniger als Jugendmannschaft angetreten, in der Kreisklasse A wenig Land sieht. Erst am Ende der Saison zeigen die Jugendlichen deutliche Verbesserungen, aber zu mehr als Platz 9 reicht es nicht mehr. Allerdings bringt ein Rückzug von Mannheim 46 III doch noch den nachträglichen Klassenerhalt und die Hoffnung auf bessere Zeiten.

Als zweite Jugendmannschaft startet die fünfte Mannschaft in der Kreisklasse C und belegt trotz einiger achtbarer Resultate den vorletzten Platz.

Die Bezirkspokalmannschaft kann endlich einmal wieder den Titel holen! In zwei spannenden Spielen werden im Halbfinale Lampertheim mit 2,5:1,5 und im Finale Hockenheim überraschend hoch mit 3,5:0,5 besiegt. Auch die U12-Mannschaft holt den Bezirkstitel.

Dieter Villing erreicht wieder einmal glänzende Resultate bei den Senioren, unter anderem einen geteilten sechsten Platz bei den Europameisterschaften.

Saison 2003/04   

Endlich gelingt der ersten Mannschaft der Wiederaufstieg in die Badische Oberliga, und das noch mit einem perfekten Durchmarsch mit 18:0 Mannschaftspunkten. Vor der Saison wurde davon ausgegangen, dass Heidelberg II und Karlsruhe II die Hauptkonkurrenten würden. Bereits am zweiten Spieltag kann man Heidelberg II etwas glücklich mit 5:3 in die Schranken verweisen, und das mindestens ebenso glückliche 4,5:3,5 gegen Karlsruhe II am sechsten Spieltag macht den Aufstieg fast schon perfekt. Schließlich stehen am Ende imposante fünf Punkte Vorsprung auf Mitaufsteiger Karlsruhe II zu Buche.

Erneut muss die zweite Mannschaft in der Landesliga eine äußerst nervenaufreibende Saison bestehen. Der Sieg am dritten Spieltag gegen Weinheim II bleibt bis zum letzten Spieltag der einzige, so dass bei zwei Punkten Rückstand auf Friedrichsfeld und möglicherweise sogar zwei Absteigern die Hoffnung eigentlich schon verloren ist. Durch ein überzeugendes 6:2 gegen Kurpfalz kämpft sich die Mannschaft noch auf den vorletzten Platz vor, der aufgrund der günstigen Ergebnisse in der Verbandsliga sogar noch zum Klassenerhalt reicht! Ende gut - alles gut...

Auch die dritte Mannschaft muss zwischenzeitlich um den Klassenerhalt in der Bereichsliga zittern, profitiert allerdings davon, dass in der hinteren Tabellenhälfte gleich mehrere schwache Gegner mitspielen. Der Sieg am letzten Spieltag, der die Mannschaft noch auf Platz 8 bringt, wäre in Anbetracht der Verbandsligaergebnisse gar nicht mehr notwendig gewesen.

Die vierte Mannschaft ist inzwischen zu einer gemischten Senioren-Jugend-Mannschaft geworden. In dieser Besetzung kann sie sich in der Kreisklasse A etablieren und landet am Ende auf einem guten fünften Platz.

Ebenfalls auf einem fünften Platz landet die Jugendmannschaft Ladenburg V in der Kreisklasse B. Da diesmal mit Sechsermannschaften gespielt wird und das Ladenburger Durchschnittsalter das jüngste der Klasse ist, ist dies ein schöner Erfolg.

Die erste Pokalmannschaft bringt das Kunststück fertig, den Bezirksmannschaftspokal zu verteidigen, und in der U16-Jugendliga heisst das Bezirksfinale Ladenburg I gegen Ladenburg II. Auch die Senioren holen den Bezirkstitel. Leider ist sowohl für Jugend als auch für Senioren auf Badischer Ebene in Runde eins Endstation.

Bei Einzelturnieren glänzt vor allem Dieter Villing, unter anderem mit einem sensationellen 9.-16. Platz bei der Seniorenweltmeisterschaft! Ansonsten gibt es von den Jugendspielern Yasha und Armin Farmani Positives zu vermelden - Armin wird U14-Bezirksmeister und Yasha marschiert beim Badischen Schachkongress mit 8/9 durchs Allgemeine Turnier.

Eine große Umstrukturierung und Verjüngung im Vorstand ergibt sich bei der Hauptversammlung. Das Vorstandsduo Hans Strack / Raimund Herold tritt nicht zur Wiederwahl an und wird von Andreas Benend und Daniel Schiemann abgelöst.

Saison 2004/05   

Als einer der Außenseiter ist die erste Mannschaft in die Oberliga gestartet, und der Auftakt gegen einige Mitabstiegskandidaten misslingt kräftig: Kurz nach Saisonmitte stehen nur 1:9 Punkte und ein übermächtiges Restprogramm zu Buche. Doch dann leitet der zu siebt errungene Auswärtspunkt in Kuppenheim die Wende ein; ein Sieg und zwei weitere Unentschieden bringen den nicht mehr erwarteten Klassenerhalt. Besonders dramatisch dabei das letzte äußerst glückliche 4:4 gegen den Tabellenzweiten aus Eppingen und das anschließende Warten auf die anderen Resultate, die sich zum Glück genau passend gestalten.

Die zweite Mannschaft steht zwar ein wenig stärker als in den letzten Jahren; nach einem guten 4:4 gegen Weinheim folgen jedoch mehrere teils sehr peinliche Niederlagen. Ein energischer Zwischenspurt bringt jedoch wieder den sicheren Mittelfeldplatz, und das mit nur zwei Stammspielern errungene 7:1 gegen Ketsch am vorletzten Spieltag beseitigt die allerletzten Zweifel am Klassenerhalt, der dann auf Rang 4 mehr als deutlich gesichert wird.

Keine Chance hat dagegen die dritte Mannschaft, bei der sich mehr als das halbe Stammpersonal vor Saisonbeginn plötzlich zurückzieht. Trotzdem waren einige Punkte mehr drin als die am Ende erreichten 1:17.

Wiederum landet die vierte Mannschaft in der A-Klasse auf Rang 5. Da die halbe Mannschaft an die Dritte abgestellt werden muss, geht dieser Platz auch völlig in Ordnung.

Dafür schafft die fünfte Mannschaft eine wirkliche Sensation: Als zweite Jugendmannschaft in die Saison gestartet, spielt man die ganze Zeit vorne mit und überholt genau am letzten Spieltag den Tabellenzweiten Kurpfalz III! Damit steht ein nie für möglich gehaltener Aufstieg in die A-Klasse zu Buche, wo im nächsten Jahr die eigene Vierte wartet.

Ganz neu gestartet ist die sechste Mannschaft, die als dritte Jugendmannschaft in der C-Klasse immerhin den fünften Platz unter sieben Teams holt.

Weniger erfolgreich verläuft der Pokal, wo diverse Widrigkeiten bei den Modalitäten eines Auswärtsspiels in der JVA Mannheim leider die Aufstellung einer Mannschaft unmöglich machen; dafür verteidigt die U16-Jugendmannschaft ihren Titel im Bezirk, und auch die neustrukturierte U20 gewinnt ihre Spielklasse.

Neben Dieter Villing, der in gewohnter Manier zahlreiche Seniorentitel holt, glänzt bei Einzelturnieren vor allem Yasha Farmani, der beim Haßlocher Open in der B-Gruppe Zweiter von 250 Teilnehmern wird und den vierten Platz in seiner Gruppe bei den Deutschen Amateurmeisterschaften belegt. Noch erfolgreicher ist da freilich Heiko Wild, der in der C-Gruppe punkt-und torgleich mit dem späteren Deutschen Meister nur aufgrund der schlechteren zweiten Feinwertung auf Rang 2 verwiesen wird.

Saison 2005/06  

In einer Oberligasaison, in die einige Mannschaften deutlich geschwächt antreten, startet Ladenburg zwar nach wie vor als Abstiegskandidat. Dennoch sind die Aussichten auf den Klassenerhalt nicht schlecht. Und tatsächlich: Schon am ersten Spieltag gelingt ein klarer Sieg gegen Freiburg, zur Hälfte der Saison der vorentscheidende Erfolg bei Lahr; am Ende trübt der kampflose Erfolg in der letzten Runde gegen Konstanz zwar ein wenig die Freude, dennoch hat man sich den Klassenerhalt sicher verdient. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kann man die dritte Oberligasaison in Folge in Angriff nehmen.

Weniger erfolgreich agiert die zweite Mannschaft - sofern man bei 16:2 Mannschafts- und über 50 Brettpunkten davon sprechen kann. Am ersten Spieltag wird der klar besser stehende Kampf gegen den späteren Aufsteiger Hockenheim noch hoch verloren. Immerhin haben fast alle Beteiligten deutlich über ihre Verhältnisse gespielt und für das beste Ladenburger Landesligaergebnis aller Zeiten gesorgt.

Der angepeilte Wiederaufstieg wird von der "Dritten" am Ende bewältigt; nach einem famosen 5,5:2,5 gegen Tabellenführer und Favorit Lampertheim II bringt sich das Team durch zwei unerwartete Unentschieden in den Runden 7 und 8 noch einmal in die Bredouille, kann das entscheidende Spiel gegen Konkurrent Brühl wieder klar gewinnen und hofft, es im kommenden Jahr in der Bereichsliga besser zu machen als zwei Jahre zuvor.

Gleich zwei Mannschaften agieren in der Kreisklasse A, wirklich erfolgreich aber keine von ihnen. Die Vierte muss ihre Aufstiegsambitionen schon zur Saisonmitte begraben, und die Fünfte muss nach einigen unglücklichen und einigen klaren Niederlagen wieder in die B-Klasse zurück.

Gewohnt erfolgreich auf Bezirksebene agieren die Jugend- und Seniorenmannschaften, die gleich drei Titel holen; ebenso traditionell das Ausscheiden in frühen Runden der "Badischen". Yasha und Armin Farmani gewinnen die Bezirkseinzelmeisterschaft ihrer Altersklassen und spielen diesmal auch bei den "Badischen" vorne mit - Yasha verpasst erst im Stichkampf die Teilnahme an der "Deutschen".

A propos "Deutsche": Hier gelingt dem Ladenburger Schachklub ein einmaliger Rekord - zwei deutsche Titel in einer Saison! Dieter Villing gewinnt überlegen den Senioren-Deutschlandpokal vor zahlreichen starken deutschen und exilrussischen Meistern, und Armin Farmani entscheidet ebenso überlegen die C-Gruppe bei der Deutschen Amateurmeisterschaft für sich. Hoffentlich müssen wir für ein zweites Deutsches "Double" nicht weitere 44 Jahre warten.

Die Stadtmeisterschaften werden diesmal in einem Fotofinish entschieden: Vor der letzten Runde haben gleich noch vier Spieler Chancen auf einen Gleichstand auf der Spitze! Am Ende landet die Erfahrung (in Form von Dr. Martin Schrepp und Andreas Benend, die den Titel teilen) noch einmal knapp vor der Jugend (Armin und Yasha Farmani).

Saison 2006/07

In der dritten Oberligasaison, erneut als absoluter Außenseiter, erwischt es die „Erste“ dann doch. Trotzdem kann man nach dem zweiten und dritten Spieltag noch einmal ein ganz neues Gefühl genießen: Tabellenführer! Die pessimistische Ankündigung von unserem Senior Dieter Villing „Bestimmt gewinnen wir jetzt kein Spiel mehr“ tritt dann zwar nicht ganz ein, aber außer dem  Erfolg gegen sechs Baden-Ooser gibt es keine weiteren Punkte mehr, stattdessen deutliche Niederlagen gegen hoch überlegene Mannschaften. 

Die zweite Mannschaft schafft dagegen eine Sensation: Den Aufstieg in die Verbandsliga! Dabei erweisen sich als stärkste Gegner Weinheim und Chaos Mannheim. Kurios: Die „Chaoten“ starten in der Landesliga gleich mit drei Mannschaften(!) und haben die Rangliste so aufgestellt, dass sie gegen ihre stärksten Konkurrenten theoretisch dreimal mit den stärksten acht Spielern antreten können. Lustigerweise gibt die Zweite nur gegen eine Ersatzmannschaft einen Punkt ab, gewinnt aber gegen die Bestaufstellung gleich zweimal. In einem dramatischen Schlusskampf in Weinheim gelingt ein 4,5:3,5-Sieg und damit der Verbandsligaaufstieg, der gebührend gefeiert wird.

Die dritte Mannschaft hält sich in der Bereichsliga so gerade eben, für einen Aufsteiger sicher kein schlechtes Ergebnis, und die Vierte landet in der Kreisklasse A im Mittelfeld. Die fünfte Mannschaft startet als Vierermannschaft in der Kreisklasse C und sichert sich dort gegen die junge Konkurrenz erwartungsgemäß mit 20:0 Punkten und 37:3 Brettpunkten die Meisterschaft.

Saison 2007/08

Zum zweiten Mal seit 1978/79 starten zwei Ladenburger Mannschaften in der Verbandsliga. Für die zweite Mannschaft, nur durch einen Neuzugang verstärkt, wäre auch ein Abstieg kein Malheur; die Erste möchte dagegen unbedingt wieder in die Oberliga aufsteigen. Am ersten Spieltag einigt man sich darauf, den Kampf Ladenburg I – Ladenburg II nicht vorher zu fixieren, und prompt gewinnt die Zweite sensationell mit 4,5:3,5. Dieses Ergebnis soll eine Signalwirkung für die Saison haben: Die Erste krebst die ganze Zeit im hinteren Mittelfeld herum und kommt dem angestrebten Aufstieg nicht mal ansatzweise nahe, die zweite Mannschaft dagegen holt noch weitere Punkte und stellt mit dem Sieg in der Schlussrunde gegen Ettlingen den Klassenerhalt sicher!

Leider muss die dritte Mannschaft klar absteigen: Nach einem Erstrundensieg müssen einfach zu viele Spieler nach oben abgegeben werden, so dass acht Niederlagen und der abgeschlagene letzte Platz in der Bereichsliga folgen. Unschön an dem Saisonverlauf ist auch die Tatsache, dass die häufige Unterzahl viele Spieler dazu motiviert, selbst nicht mehr anzutreten, was die Situation natürlich weiter verschärft. In der A-Klasse hält die vierte Mannschaft knapp die Klasse, und die fünfte kann in der B-Klasse mangels Spielern nicht antreten.

Nach der Umwandlung des Klubraums in einen Schulraum leidet die Gemütlichkeit beim Vereinssabend doch stark, so dass man nach deutlichem Rückgang der Beteiligung der Versuch gestartet wird, in Nebenzimmern lokaler Gaststätten zu spielen. Die Odyssee durch die örtliche Gastronomie wird nach drei unglücklichen Versuchen, die aufgrund verschiedener Hindernisse jeweils nach ein paar Monaten scheitern, beendet: Man spielt seitdem wieder im Klub- bzw. Schulraum. Komplett eingeschlafen ist leider die ehemals so erfolgreiche Jugendgruppe: Es findet sich einfach kein Klubmitglied mehr, das zu den Jugendtrainingszeiten Zeit hat, das Training zu leiten.

Saison 2008/09

Die Saison 2008/09 verläuft aus verschiedenen Gründen äußerst ungünstig und wird als schlechteste Spielzeit der neueren Geschichte in die Vereinschronik eingehen. In der Verbandsliga will man wieder mit zwei Mannschaften starten und einen Aufstieg sowie einen Klassenerhalt anpeilen, aber diverse berufliche Wegzüge, Krankheitsfälle und Vaterschaften sorgen zu Saisonbeginn für den Ausfall fast einer kompletten Mannschaft. So startet Ladenburg I als eine Mischung aus der angepeilten ersten und zweiten Mannschaft, und Ladenburg II wird ganz aufgegeben: Da man der dritten Bezirksklassemannschaft nicht zumuten will, in der Verbandsliga abgeschossen zu werden, kommt es nur darauf an, die Bußgelder zu minimieren. Auch die Erste spielt in immer wechselnden Besetzungen sehr unglücklich und kann erst am allerletzten Spieltag durch einen Sieg gegen Pfinztal vermeiden!

Die dritte Mannschaft, eigentlich eine Kombination aus Dritter und Vierter des Vorjahres, hält sich in der Bezirksklasse sicher, die Vierte muss während der Saison aus der Kreisklasse C zurückgezogen werden. Auch bei den vereinsinternen Turnieren ergibt sich leider eine neue Talsohle bei der Spielbeteiligung.

Saison 2009/10

Nach der verkorksten letzten Saison und dem darauffolgenden Abgang einiger Spitzenspieler entschließt man sich, die zweite Mannschaft gleich um eine weitere Klasse in die Bereichsliga zurückzuziehen, die erste Mannschaft macht sich auf den Abstiegskampf in der Verbandsliga gefasst. Wieder beginnt alles äußerst unglücklich: Der schwer erkämpfte Auftaktsieg gegen Kirchheim II wird durch den kurz darauf erfolgten Rückzug der Kirchheimer zunichte gemacht, und nach drei Spieltagen und schlechten Leistungen steht man in der „schiefen“ Tabelle mit einem Spiel weniger sogar auf einem Abstiegsplatz! Dann folgt jedoch, beginnend mit dem 4,5:3,5 gegen Hockenheim II, die Wende: Plötzlich fängt die Erste an, ein Spiel nach dem anderen zu gewinnen. Am drittletzten Spieltag eröffnet ein mit allerletztem Aufgebot errungenes – äußerst glückliches – 6:2 in Pforzheim sogar Aufstiegschancen, die mit dem 4,5:3,5 gegen den Tabellenersten Heidelberg II beim Schopfe gepackt und mit dem Sieg in der Schlussrunde gegen Untergrombach II endgültig verwertet werden! Dieser sechste Oberligaaufstieg ist zweifellos der überraschendste. 

Die Zweite, eigentlich die letztjährige Dritte, kämpft in der Bereichsliga schwer, kann jedoch am letzten Spieltag voll auffahren und durch einen Sieg gegen Großsachsen die Klasse halten. Wie knapp es hier zugeht, zeigt die Tatsache, dass der Tabellenletzte noch 9 Punkte hat, ein Ergebnis, mit dem man normalerweise die Klasse locker halten kann. Die dritte Mannschaft startet in der C-Klasse als Vierermannschaft, sichert sich überlegen die Meisterschaft und wird im nächsten Jahr als Sechsermannschaft in der B-Klasse gemeldet, zumal das zwischenzeitlich eingeschlafene Jugendtraining reaktiviert wird und einige Neumitglieder die Vereinsabende deutlich beleben.

Nächste Termine

  • 03 Dez
    Spieltag Runde 3 All Day

    SK Tauberbischofsheim - Ladenburg 2 / SK Lindenhof 2 - Ladenburg 3 / Ladenburg 4 spielfrei

  • 10 Dez
    Spieltag Runde 4 All Day

    Ladenburg 1 - BG Buchen

  • 14 Jan
    Spieltag Runde 4 All Day

    Ladenburg 2 - SC Leimen / SC Ketsch - Ladenburg 3 / Ladenburg 4 - SK Großsachsen 3

  • 03 Dez - 15 Jan
  • 21 Jan - 05 Feb
  • 18 Feb - 12 Mär
  • 18 Mär - 23 Apr
  • 06 Mai - 07 Mai