Schach
„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Das Schach hält seine Meister in eigenen Banden, Fesseln; auf vielerlei Weise formt es ihren Geist, so dass die innere Freiheit selbst des Stärksten beeinflusst wird.“ - Albert Einstein
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„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“ - Garri Kasparow
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„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“ - Garri Kasparow
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„Schach sollte überall auf der Welt Schulfach werden. Es fördert die geistige Auseinandersetzung. Es lehrt die Demut in der Niederlage.“ - Garri Kasparow
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
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„Im Schach gewinnt jeder. Hat man Freude am Spiel - und das ist die Hauptsache - ist auch der Verlust einer Partie kein Unglück." - David Bronstein
Schach
„Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen." - Arthur Schopenhauer (Chimborasso = Berg in Südamerika.)
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„Das Schachspiel übertrifft alle anderen Spiele so weit wie der Chimborasso einen Misthaufen." - Arthur Schopenhauer (Chimborasso = Berg in Südamerika.)
Schach
„Im Schach ist es erst dann möglich, ein großer Meister zu werden, wenn man die eigenen Fehler und Mängel erkannt hat. Genau wie im Leben.“ - Alexander Aljechin
Schach
„Im Schach ist es erst dann möglich, ein großer Meister zu werden, wenn man die eigenen Fehler und Mängel erkannt hat. Genau wie im Leben.“ - Alexander Aljechin
Schach
„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
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„Ich bedauere jeden, der das Schachspiel nicht kennt. Bringt es schon dem Lernenden Freude, so führt es den Kenner zu hohem Genuss." - Lew Tolstoi
Schach
„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow
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„Neben dem intellektuellen Reiz des Schachs ist der erzieherische Wert von Bedeutung. Schach lehrt Logik, Phantasie, Selbstdisziplin und Entschlossenheit.“ - Garri Kasparow

 Saison 1990/91   

In diesem Jahr beginnt eine schwere sportliche Krise, die im folgenden durch äußerst ungünstige Umstände auf das gesamte Vereinsleben übergreifen wird.

Sehr optimistisch startet die erste Mannschaft in die Saison; nach dem sicheren Klassenerhalt im letzten Jahr will man nach oben sehen und zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte versuchen, in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Jedoch beginnt dann eine Saison voller Absagen, schwacher Leistungen und unglücklicher Niederlagen, die das Team am Ende auf dem letzten Tabellenplatz landen lässt. Nach dieser Enttäuschung verlassen einige Spieler den Verein.

Ganz überraschend muss auch die zweite Mannschaft, die eigentlich schon zum festen Inventar der Landesliga gehört und als letztjähriger Vizemeister den Blick ebenfalls nach oben gerichtet hat, den bitteren Gang nach unten antreten. Dabei wird man von einer schier unglaublichen Absagenwelle und von einer 3,5:4,5-Seuche erwischt, die ihresgleichen sucht. Am Ende folgt der Abstieg in die Bereichsliga und ebenfalls der Abgang vieler Spieler.

Völlig den widrigen Umständen zum Opfer fällt die dritte Mannschaft, die während der Saison zurückgezogen werden muss. Die erstmalig gegründete vierte Mannschaft, die man noch mit dem Optimismus der starken letzten Jahre gemeldet hat, kann - fast nur mit Jugendlichen besetzt - in der Kreisklasse D nur den neunten Platz belegen. Dieselben Spieler werden im nächsten Jahr als Ladenburg III in der A-Klasse starten.

Saison 1991/92   

Die Krise nimmt ihren Lauf: Nach den Abstiegen haben viele Spieler den Verein verlassen, und auch bei den Spielern, die noch dabeibleiben, ist der Frust groß und die Bereitschaft, den Spielabend zu besuchen, sehr gering. Hinzu kommt, dass das städtische Gebäude, in dem unser Spiellokal liegt, renoviert werden soll, und diese Renovierung wegen fehlender städtischer Mittel plötzlich auf Eis gelegt wird. So kommt es, dass der Spielabend im unbeheizten Klubraum schon im Herbst nur noch von zwei oder drei Unentwegten besucht wird. Als schließlich im Spätherbst ein Mannschaftskampf der Zweiten gegen Hockenheim nach einem plötzlichen Kälteeinbruch nur tiefgekühlt bestritten werden kann, gibt der Verein die Hoffnung auf schnelle Besserung auf - die Verbandsrunde wird ab sofort im Ladenburger Gymnasium bestritten, das Jugendtraining dank der schnellen und freundlichen Hilfe der Sängereinheit im "Ratskeller" in der Hauptstraße, und für den Spielabend ergibt sich nach einigem Hin und Her auch eine Ausweichlösung im Kaffeehaus "Wintergarten". Zwar passen auf die dortigen Tische nicht Brett und Uhr gleichzeitig, aber immerhin kann ein einigermassen geregelter Spielbetrieb vorerst noch aufrechterhalten werden. Die missliche Situation führt sogar zum Gedanken einer Fusion mit den benachbarten Heddesheimern, was sich jedoch bald als nicht möglich herausstellt.

Um ein Haar passiert dann tatsächlich der Super-GAU: Der Abstieg der ersten Mannschaft in die Landesliga. Teilweise sehr unmotivierte Stammspieler machen immer wieder den Einsatz vieler Ersatzkräfte nötig, die sich dem rauhen Abstiegskampf in der Verbandsliga nicht als gewachsen erweisen. Bei 2:10 Punkten und einer sehr ungünstigen Tabellensituation ist klar, dass nur noch drei Siege zum Schluss helfen werden. Und siehe da - diese gelingen tatsächlich, wenn auch immer äußerst knapp und glücklich (zweimal 4,5:3,5 und einmal 5:3). Und so ist das Schlimmste doch noch vermieden.

Ebenfalls eine furchtbare Saison erlebt die zweite Mannschaft in der Bereichsliga. Nachdem viele Spieler nach dem Abstieg die Mannschaft verlassen haben, wäre man eigentlich immer noch stark genug, um den Aufstieg mitzukämpfen - aber Frust und mangelnde Spielpraxis macht sich bemerkbar, und so landet man am Ende auf dem enttäuschenden siebten Platz - wenn auch mit positivem Punktekonto von 10:8. Einziger Lichtblick ist die Leistung eines jungen Talents mit Namen Holger Grund, der in sechs Partien nur ein einziges (unnötiges) Remis abgibt.

Überhaupt kein Spieler übriggeblieben ist dagegen von der dritten Mannschaft. Somit setzt sich diese im neuen Jahr nur aus Jugendspielern zusammen. Nach ausführlichen Diskussionen entschließt man sich, die Mannschaft doch in der Kreisklasse A zu belassen, obwohl klar ist, dass dort kein einziger Mannschaftspunkt zu holen sein wird. Immerhin erzielt die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 13 Jahren vierzehn Brettpunkte und macht Hoffnung, im nächsten Jahr in der Kreisklasse B nicht ähnlich abzustürzen. Aber es soll alles ohnehin viel besser kommen...

Als sehr wichtig für die zukünftige Jugendarbeit des Vereins erweist sich die Gründung einer Schach-AG am Ladenburger Gymnasium unter Gerhard und Andreas Benend, die in den kommenden Jahren immer wieder für Nachschub an talentierten Spielern sorgen wird.

Und eine Krönung hat die Saison doch noch: Zur Ausrichtung des Badischen Schachkongresses im April des Jahres in der Lobdengauhalle rauft sich der Verein wieder zusammen und organisiert ein tadelloses Turnier, bei dem der erst zwölfjährige Holger Grund sein Hauptturnier souverän gewinnt und somit jüngster Ladenburger Meisterspieler aller Zeiten wird.

Saison 1992/93   

Dramatische Zuspitzung der Ladenburger Krise: Im Winter des Jahres schließt plötzlich und überraschend unser Ausweichlokal "Wintergarten"! Einige Versuche, andere Spiellokale zu gewinnen, scheitern entweder an mangelnder Kooperationsbereitschaft des Wirts oder daran, dass keine Spieler beim Spielabend auftauchen. So gibt es tatsächlich für mehr als ein halbes Jahr keinen Spielabend mehr, und der Verein trifft sich nur bei der Verbandsrunde.

Diese nimmt für die wiedererstarkte erste Mannschaft einen relativ unglücklichen Verlauf: Am ersten Spieltag trifft man auf den haushohen Ligafavoriten aus Bad Mergentheim und besiegt den mit zwei internationalen Meistern angetretenen Gegner sensationell mit 4,5:3,5. Für den entscheidenden Punkt sorgt dabei der zwölfjährige Holger Grund in seinem ersten Einsatz für die Erste. Aber schon am zweiten Spieltag gibt es gegen den zweiten Mitfavoriten Untergrombach II eine herbe 2:6-Schlappe. Trotzdem liegt Ladenburg zwei Spieltage vor Schluss wieder auf Rang eins und spielt nur noch gegen zwei Abstiegskandidaten - da setzt es gegen Calw eine furchtbare 2:6-Niederlage, die jede Hoffnung zunichte macht. Am Ende resultiert ein zweiter Platz und viel Frust.

In diesem Jahr darf bei der zweiten Mannschaft in der Bereichsliga wirklich nichts schiefgehen: Viele alte Kämpen sind wieder aktiviert und bereit, der Mannschaft beim Projekt "Aufstieg" zu helfen. So ist es kein Wunder, dass dieser mit 18:0 Punkten erreicht wird, wobei mit 51,5 Brettpunkten sogar die magische Fünfzigermarke durchbrochen wird.

Auch die dritte Mannschaft hat sich wieder gefangen. Einige alte Recken haben sich bereiterklärt, hier an den Spitzenbrettern mitzuhelfen, und so gelingt mit einer sehr schlagkräftigen Kombination von vier Erwachsenen und vier Jugendspielern ein sicherer Wiederaufstieg mit 16:2 Punkten.

Einen beinahe totalen Triumph erreicht der Schachklub bei den Jugendmeisterschaften: Ausser im Turnier in der A-Jugend, wo kein Ladenburger am Start ist, gewinnen Ladenburger Spieler alle Wettbewerbe. In der B-Jugend siegt Christian Bläß, bei der C-Jugend Leonard Wirsching, in der D-Jugend Steffen Haschler und in der E-Jugend Paulus Esterházy. Bei den Blitzmeisterschaften startet dann auch Holger Grund, obwohl eigentlich noch C-Jugendlicher, in der A-Jugend, und siehe da - es werden alle fünf Titel erreicht! Holger wird in diesem Jahr auch noch Deutscher Meister der U13 und erreicht einen hervorragenden neunten Platz bei den Europameisterschaften seiner Altersklasse. Bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen gewinnt das Carl-Benz-Gymnasiums in den Altersklassen II (U16) und III (U14).

Saison 1993/94   

Endlich ist die grösste Krise im Ladenburger Verein gebannt und ein Ausweichquartier in der Gaststätte "Neckarstrand" gefunden. Zwar sind die Verhältnisse dort mit dem Billardtisch direkt neben den Schachtischen alles andere als ideal, und mehr als einmal sorgen durch ein Queue umgeworfene Figuren für Reibereien - aber das Schlimmste ist vorbei. Zumal die Renovierungsarbeiten in unserem Klubhaus endlich weitergehen und wir im April endlich unseren neuen Raum beziehen können!

Erneut gelingt es der ersten Mannschaft allerdings nicht, den Aufstieg in die Oberliga zu schaffen. Diesmal scheitert man durch ein peinliches 1,5:6,5 im direkten Vergleich gegen den späteren Aufsteiger Karlsruhe II und kann die Karlsruher dann nie mehr ernstlich gefährden, die mit 16:2 Punkten und drei Zählern Vorsprung auf den Zweiten Ladenburg durchziehen.

Ein unglaubliches Fotofinish gibt es in der Landesliga: Vor dem letzten Spieltag liegt Ladenburg noch relativ sicher einen Brettpunkt vor Ketsch, zweieinhalb Brettpunkte vor Lampertheim und einen Mannschaftspunkt vor Lasker Mannheim und Heddesheim. Dann jedoch gewinnen Lampertheim und Heddesheim, und Ladenburg II passiert ein schlimmes 0,5:7,5 ausgerechnet im direkten Vergleich gegen Lasker. Als wir beim geselligen Beisammensein hinterher unseren Abstieg betrauern, kommt die Kunde, dass es Ketsch gegen Schwetzingen auch nicht wesentlich besser gemacht hat und eine 1,5:6,5-Niederlage kassiert hat. Also Stichkampf. Und dieser endet - wie sollte es anders sein - mit 4:4 Unentschieden, für uns sehr glücklich. Den notwendigen zweiten Stichkampf gewinnen wir dann klar und verbleiben in der Landesliga!

Als Aufsteiger in der Kreisklasse A präsentiert sich die dritte Mannschaft sehr solide und stark und endet letztlich mit 7:9 Punkten auf einem sechsten Platz.

Die Pokalmannschaft erreicht den Bezirksvizetitel und zieht auf badischer Ebene nach Siegen über Kirchheim (kampflos), Karlsruhe, Kuppenheim und Untergrombach ins Finale ein, wo man Viernheim unterliegt. Dennoch berechtigt der zweite Platz zur Teilnahme am Deutschen Pokal, wo Ladenburg allerdings die erste Runde nicht übersteht.

In der Silvesternacht des Jahres 1993 verstirbt der Gründungsvorsitzende und Ehrenmitglied Karl Ehret im Alter von beinahe 85 Jahren. Nur zwei Monate später ereilt Ernst Giesler, ein weiteres Gründungsmitglied, im Alter von 60 Jahren der Tod. Schon erfreulicher ist die Leistung von Holger Grund, der beim Schachkongress in Hockenheim mit acht aus neun Punkten und zwei Punkten Vorsprung durchs Meister-A-Turnier marschiert und somit in die höchste Spielklasse aufsteigt. Zusammen mit Leonard Wirsching, Michael Wiederhold, Steffen Haschler, Paulus Esterházy und Thomas Henn sorgt er auch für den Bezirkstitel und den Nordbadischen Titel der C-Jugend-Mannschaft. Und den größten Erfolg in der Ladenburger Schachgeschichte landet schließlich die U15-Schulmannschaft des Gymnasiums, die in der Besetzung Grund-Wirsching-Haschler-Henn im Schachdorf Ströbeck mit 13:1 Punkten überlegen die Deutsche Meisterschaft erringt! Ein sensationeller Erfolg, der bisher in der Ladenburger Schachgeschichte einzig dasteht.

Saison 1994/95   

Eine ziemlich enttäuschende Saison spielt die erste Mannschaft in der Verbandsliga, und das, obwohl zu Jungmeister Holger Grund noch der ukrainische IM Roman Vidonyak hinzukommt. Gleich am ersten Spieltag gibt es das vorentscheidende Spiel um Platz eins gegen den starken Aufsteiger Baiertal- Schatthausen, der mit mehreren Halbprofis den Durchmarsch nach oben versucht (und auch schafft - bis in die erste Bundesliga!). Nach einer sehr unglücklichen 3:5-Niederlage ist immer noch mehr drin, aber eine dumme 3,5:4,5-Niederlage gegen Viernheim II (unser Angstgegner dieser Jahre!) und ein unsägliches 3:5 bei der nominell schwächsten Mannschaft aus Ersingen machen jede Hoffnung zunichte. Immerhin werden wir noch zum Meistermacher, indem wir im letzten Spiel Baiertals Aufstiegskonkurrenten Karlsruhe III besiegen.

The same procedure as last year für die zweite Mannschaft: Erneut kämpft man beherzt gegen den Abstieg - und diesmal vermeidet man ihn am vorletzten Spieltag mit dem 6:2 über den späteren Absteiger Hemsbach. Der fünfte Tabellenplatz darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass am Ende Hemsbach nur einen Punkt weniger hat.

Deutlich verstärkt präsentiert sich die dritte Mannschaft in der Kreisklasse A, in der die Jugendlichen immer stärker werden. Leider reichen 15:5 Punkte nicht zum Aufstieg, da die zweiten Mannschaften von Lampertheim und Hockenheim drei Punkte mehr schaffen und unser Team in zwei äußerst engen Kämpfen besiegen 

Saison 1995/96   

Obwohl Jungstar Holger Grund den Ladenburger Verein in Richtung der Viernheimer Bundesligamannschaft verlassen hat, ist die erste Mannschaft Aufstiegsfavorit in der Verbandsliga, da es dieses Jahr keinen starken Aufsteiger gibt und neben Roman Vidonyak auch seine Frau Nelly die Ladenburger Mannschaft verstärkt. So startet Ladenburg auch mit 12:0 Punkten durch, gefolgt vom Überraschungszweiten Viernheim II, der 11:1 Punkte aufweisen kann. Und - wie es kommen muss - im Spitzenspiel unterliegt unsere Erste der Viernheimer Reserve völlig unnötig mit 3,5:4,5. Umso größer ist dann die Freude, als Viernheim II am vorletzten Spieltag gegen Neckargemünd wieder einen Punkt abgibt, was uns aufgrund der wesentlich besseren Brettpunkte als Sieger aus dem dramatischen Zweikampf gehen läßt. Endlich steigt Ladenburg I wieder in die Oberliga auf!

Eine sehr gute Saison schafft die zweite Mannschaft in der Landesliga. Während sich Schwetzingen und Hockenheim einen spannenden Kampf um den Aufstieg liefern - den Schwetzingen trotz eines unglaublichen 0:8 im direkten Vergleich noch erreicht - kämpfen die restlichen Vereine mehr oder weniger gegen den Abstieg. Am wenigsten Ladenburg II, das mit 9:9 Punkten sicher den dritten Platz belegt.

Wie schon letztes Jahr kämpft die dritte Mannschaft in der Kreisklasse A um den Aufstieg, und wie damals scheint der Kampf knapp verloren - diesmal erst im Stichkampf gegen den punkt- und torgleichen neugegründeten Laudenbacher Verein - ehe überraschende Geschehnisse im Bezirk (siehe nächste Saison!) gleich noch drei zusätzliche Aufstiegsplätze schaffen, die unsere Dritte, die ebenfalls neugegründete Mannschaft von Remisdemi Mannheim und Großsachsen einnehmen. Kuriosität am Rande: Die einzige Niederlage kassiert Ladenburg III gegen die Überraschungsmannschaft von Großsachsen II, die am Ende auf Rang fünf den Aufstieg schafft, während die erste Mannschaft desselben Vereins abgeschlagen auf dem letzten Platz landet.

Obwohl die neugegründete vierte Mannschaft in der Kreisklasse B nur auf einem hinteren Platz landet, gibt sie doch Anlass zur Hoffnung: Die Jugendarbeit des Ladenburger Schachklubs ist - nicht zuletzt dank der florierenden Schulschach-AG des Gymnasiums - wieder im Aufwind! Honoriert wird das durch den zweiten Platz des Landeswettbewerbs "Top-Verein 1995", bei dem die Jugendarbeit der Vereine bewertet wird.

Saison 1996/97   

Glückliche Umstände bescheren dem Ladenburger Schachklub in dieser Saison die beste Spielzeit aller Zeiten. Da der benachbarte Heddesheimer Schachklub am Auseinanderfallen ist, wird an unseren Verein der Gedanke einer Fusion herangetragen. Diese erweist sich jedoch als äußerst schwierig, da sich für eine solche beide Vereine auflösen müssten, um sich dann neu zu gründen, mit entsprechenden rechtlichen Konsequenzen wie z.B. dem Verlust des Vereinsvermögens. Schließlich endet die Geschichte damit, dass der Heddesheimer Schachklub seine Mannschaften zurückzieht und die meisten seiner Spieler in Ladenburg landen, was nicht nur die Aufstellung von fünf Mannschaften möglich macht, sondern auch zahlreiche Aufstiege.

Selbstverständlich kann sich an dieser Aufstiegsflut die erste Mannschaft als Neuling in der Oberliga nicht beteiligen, zumal Roman Vidonyak den Verein verläßt und seiner Frau Nelly das Spitzenbrett überläßt.. Nachdem man längere Zeit etwas in Gefahr schwebt, beseitigt spätestens der 4,5:3,5-Sieg beim Aufstiegskandidaten aus Freiburg jeden Zweifel am Klassenerhalt. Am Ende landet man mit der ausgeglichenen Bilanz von 9:9 Punkten auf Platz sechs. Gleichzeitig holt das Ladenburger Team auch den Bezirkspokal mit einem klaren 3,5:0,5-Sieg im Finale gegen die Überraschungsmannschaft vom VSC Rot-Weiß Mannheim.

Äußerst schade ist es, dass der zweiten Mannschaft der Aufstieg ebenfalls nicht gelingen will, und das trotz einer überzeugenden Saison mit 16:2 Punkten. Im entscheidenden Kampf gegen Hockenheim kommt eben alles zusammen: Nicht nur fehlen die ersten vier Bretter, sondern die entscheidende Partie zum 3:5 wird mit einer Mehrfigur im vierzigsten Zug durch Zeitüberschreitung verloren... Die Chance auf den Aufstieg wird in den nächsten Jahren nie wieder so gut sein, da schon in der nächsten Saison einige Spieler die Mannschaft verlassen werden.

Sehr souverän schafft die dritte Mannschaft dagegen den Durchmarsch durch die Bezirksklasse in die Bereichsliga. Mit einer riesig starken Aufstellung ist der Aufstieg nie auch nur ansatzweise in Gefahr.

Ebenfalls einen sicheren Aufstieg schafft die vierte Mannschaft - etwa so stark wie die letztjährige Dritte - in der Kreisklasse B. In derselben Spielklasse schafft auch die Fünfte den Einzug in die Meisterrunde, wo man dann allerdings nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun hat.

Saison 1997/98   

Obwohl die erste Mannschaft auch nach dem Abgang von Spitzenbrett Nelly Vidonyak durchaus wieder auf einen Mittelfeldplatz in der Oberliga spekuliert, erwischt man eine wahre Seuchensaison. Nach einem guten Start kommt, beginnend mit dem 3,5:4,5 gegen den späteren Mitabsteiger Karlsruhe II, immer mehr Sand ins Getriebe, und gegen Ende der Saison kann man tun, was man will - man wird in jedem Kampf haushoch abgeschossen. Obwohl noch bis zum letzten Spieltag Chancen auf den Klassenerhalt bestehen, glaubt schon niemand mehr daran - und zurecht: Mit dem 2:6 gegen Kuppenheim am letzten Spieltag ist der Abstieg perfekt.

Ebenfalls etwas mit Aderlass zu kämpfen hat die Zweite, die einige Spieler an die Erste abgeben musste. Dennoch ist das Team im Moment noch stark genug, um den Abstieg zu vermeiden. Bei drei Absteigern erweist sich das allerdings als gar nicht so einfach und gelingt erst am letzten Spieltag.

Einen wahren Raketenstart in die neue Liga legt die dritte Mannschaft in ihrer ersten.Bereichsligasaison hin: Die 6:0 Auftaktpunkte erweisen sich allerdings nachher als bitter notwendig, um nach vielen Niederlagen noch mit 8:10 Punkten den Klassenerhalt zu sichern.

Nach einem Saisonstart mit 0:4 Punkten gelingt der vierten Mannschaft eine sensationelle Serie mit sieben Siegen in Folge, die schließlich punktgenau den erneuten Aufstieg in die Bezirksklasse sichern.

Die fünfte Mannschaft spielt in diesem Jahr nur noch als Vierermannschaft, da die Fusionseuphorie allmählich nachlässt, und landet am Ende auf dem guten vierten Platz in der Kreisklasse C.

Eine neue Ära bricht an, als bei der Hauptversammlung Hans Strack und Raimund Herold auf die beiden Vorstandsposten gewählt werden und in den folgenden Jahren nicht nur für die finanzielle Konsolidierung des Vereins sorgen, sondern auch das gesellige Element wiederbeleben und den Schachklub so in eine neue Blüte führen.

Saison 1998/99   

Nach dem Abstieg kann die erste Mannschaft zwar längere Zeit vorne mitspielen, aber ist nie in wirklicher Aufstiegsnähe. Am Ende erreicht Neckargemünd den Aufstieg in die Oberliga und Ladenburg einen passablen dritten Platz.

Ladenburg II tritt in der Landesliga wieder etwas schwächer an als im Jahr zuvor; allerdings ist der Klassenerhalt, den die mit Jugendspielern aufgestockte Mannschaft erreicht, eigentlich schon nach zwei Runden bei 4:0 Punkten in trockenen Tüchern; am Ende steht ein siebter Platz mit 7:11 Punkten.

Die dritte Mannschaft kämpft in der Bereichsliga erneut erfolgreich gegen den Abstieg und landet mit ebenfalls 7:11 Punkten auf Rang sieben.

Für die vierte Mannschaft, die einige Spieler verloren hat, erweist sich die Bezirksliga als eindeutig zu stark. Am Ende steigen Ladenburg IV und Kurpfalz III punkt- und torgleich aus der Liga ab.

Dank der Initiative des rührigen Turnierleiters Nikolai Edinger wird das erste Ladenburger Schnellturnier durchgeführt, das sich aber nie so recht durchsetzen kann und einige Jahre später eingestellt wird. Auch das neu eingeführte Vatertags-Vierermannschaftsblitzturnier wird in den kommenden Jahren an der Turniermüdigkeit vieler Spieler im Umland scheitern.

Saison 1999/00   

Die Rückkehr des amtierenden Badischen Meisters Holger Grund (der für den SKL Platz vierzehn bei den Deutschen Einzelmeisterschaften holt) bringt der ersten Mannschaft den erhofften durchschlagenden Erfolg: Nicht nur holt Holger am Spitzenbrett fantastische 9/9, sondern der Rest der Mannschaft tut es ihm nach und gibt erst am letzten Spieltag die erste Niederlage ab, als der Aufstieg schon sicher ist. Allerdings deuten vier 4,5:3,5-Ergebnisse an, dass es ohne Holger nicht so gelaufen wäre. Dementsprechend hart trifft es den Verein auch, als er nach der Saison den Verein wieder in Richtung Bundesliga verläßt.

Ladenburg II leidet unter einigen Spielerausfällen. Dieses Manko wird aber wettgemacht, indem immer wieder Jugendspieler eingesetzt werden, die ihre Sache mehr als ordentlich machen. So sichert dann auch schon der mit allerletztem Aufgebot errungene 4,5:3,5-Sieg in Weinheim am drittletzten Spieltag schon den Klassenerhalt.

Ihre bisher beste Saison erwischt die dritte Mannschaft in der Bereichsliga. Zwar geht nach durchwachsenem Saisonstart erstmal das Abstiegsgespenst um, dann aber folgen einige Siege und ein sehr guter dritter Platz, nur um dreieinhalb Brettpunkte vom zweiten Aufsteiger Lindenhof II getrennt.

In der Kreisklase A wird es für Ladenburg IV leider nichts mit dem erhofften Wiederaufstieg, und die erzielten 11:7 Punkte reichen sogar nur zu Platz 6.

Die wiederauferstandene fünfte Mannschaft belegt in der Kreisklasse C den achten und vorletzten Platz.

Als großer Erfolg erweist sich die erste Teilnahme seit langem beim Altstadtfest, deren erfreulichster Effekt es ist, dass Fritz Schäfer (der inzwischen all unseren Gastmannschaften bekannt sein dürfte) als Wirt für unseren Klubraum gewonnen werden kann.

Nächste Termine

  • 03 Dez
    Spieltag Runde 3 All Day

    SK Tauberbischofsheim - Ladenburg 2 / SK Lindenhof 2 - Ladenburg 3 / Ladenburg 4 spielfrei

  • 10 Dez
    Spieltag Runde 4 All Day

    Ladenburg 1 - BG Buchen

  • 14 Jan
    Spieltag Runde 4 All Day

    Ladenburg 2 - SC Leimen / SC Ketsch - Ladenburg 3 / Ladenburg 4 - SK Großsachsen 3

  • 03 Dez - 15 Jan
  • 21 Jan - 05 Feb
  • 18 Feb - 12 Mär
  • 18 Mär - 23 Apr
  • 06 Mai - 07 Mai